Neuperlach ist schön!

Bearbeiter: Dipl.-Ing. Andreas Müsseler, Dipl.-Ing. Barbara Brinkmann, wissenschaftliche Mitarbeiter der Professur für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege, Prof. Andreas Hild

Forschungsförderung durch Industrie- und Wirtschaftspartner

Vor dem Hintergrund langfristiger Wachstumsprognosen für die Metropolregion München, insbesondere für die Landeshauptstadt selber (+200.000 EW bis 2030) drängt sich der Vergleich mit der letzten großen Wachstumsperiode Münchens (60/70er Jahre) auf. Es ist offensichtlich, dass sich das Gesicht Münchens in den kommenden Jahren grundlegend verändern wird. Vergleicht man die Herausforderungen damals und heute, so stellt sich die Frage, mit welchen planerischen Methoden den Herausforderungen vorausschauend begegnet werden kann, haben sich doch die Voraussetzungen grundlegend verändert. Die Flächenreserven sind großteils verbraucht, im Zeichen der Nachhaltigkeit wird der Flächenverbrauch für Siedung und Infrastruktur in absehbarer Zeit darüber hinaus drastisch reduziert werden müssen. Der Wiederaufbau ist abgeschlossen, die Gebäude und städtebaulichen Versuchsaufbauten der Moderne und Nachmoderne sind in die Jahre gekommen, sanierungsbedürftig und genießen nicht alle den besten Ruf. Insbesondere in Neu Perlach, der damals für 80.000 EW geplanten größten Entlastungsstadt Deutschlands kulminieren diese Fragen. Das gerade entstehende Buch unternimmt den Versuch einer in die Zukunft gerichteten Revision des damaligen Versuchsaufbaus.