reused.TUM lädt alle Interessierten zum interdisziplinären Kolloquium am 16. November 2017 ins Vorhoelzer Forum der TUM ein!

Hier geht´s zum Programm des reused.TUM Kolloquiums

 

Es steht außer Frage, dass der bestehenden Baustruktur in naher Zukunft eine Schlüsselrolle zukommt. Historische Bauten sind als materielle Zeugnisse unserer Vergangenheit identitätsstiftend für zukünftige Generationen. Eine der drängendsten Herausforderungen des Bauwesens ist eine umfassende Analyse des baulichen Bestands mit einer kritischen und dennoch ergebnisoffenen Bewertung der Erhaltungsmöglichkeiten. Die Bündelung der Kompetenzen in reused.TUM.de trägt dem zukünftig steigenden Bedarf an speziell ausgebildeten Architekten, Ingenieuren und Restauratoren im Bauwesen für den werteorientierten Umgang mit bestehenden Bauwerken Rechnung. Durch die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination universitärer Ausbildung und Forschung in allen beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen Architektur, Restaurierung und Konservierungswissenschaft sowie Bauingenieurwesen hebt sich die TUM von bisherigen Forschungs- und Lehransätzen zu „Bauen im Bestand“ ab. Vergleichbare Cluster finden sich nur in Belgien und Großbritannien. Die gemeinsame Forschung soll Methoden entwickeln, die global für den Umgang mit bestehender Bausubstanz anwendbar sind und in analytischer, konservatorischer wie gestalterischer Hinsicht Maßstäbe setzen. Mit der Kompetenzbündelung für Fragestellungen aus Bauingenieurwesen, Architektur, Restaurierung und Konservierungswissenschaft sowie Kunsttechnologie soll sich an der TUM eine zentrale Informationsstelle für die Fachwelt, Behörden, Politik und Medien entwickeln, damit aus Geschichte Zukunft werden kann.